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2026-03-19

Regulatorik

Erweiterung des BPA-Verbots: Eine Checkliste für Beschichtungen, Tinten und Klebstoffe

Das BPA-Verbot betrifft längst nicht mehr nur Kunststoffe. Beschichtungen, Druckfarben, Klebstoffe und funktionale Schichten müssen im Gesamtaufbau mitgeprüft werden.

Die BPA-Diskussion macht nicht mehr vor Kunststoffen halt. Sobald das Verbot auf Beschichtungen, Tinten, Klebstoffe und zugehörige Schichten ausgeweitet wird, muss sich die Überprüfung über das offensichtliche Grundmaterial hinaus auf die gesamte Konstruktion der Verpackung erstrecken.

An dieser Stelle werden viele Lebensmittelkontaktbewertungen zu eng. Ein Pappbecher sieht vielleicht harmlos aus, wenn nur das Papier selbst überprüft wird, aber Beschichtungen, Druckschichten oder Klebekomponenten können das Bild der Konformität dennoch verändern. Gleiches gilt für Deckel, Etiketten und mehrschichtige Aufbauten.

Für Lieferanten und Käufer bedeutet dies in der Praxis, dass die Materialprüfung vielschichtiger werden muss. Es reicht nicht aus zu fragen, was das Hauptsubstrat ist. Die bessere Frage ist, was sonst noch in der Struktur vorhanden ist, wo sie sitzt und ob die unterstützende Dokumentation auch für diese Teile aussagekräftig genug ist.

That does not mean every format needs to be treated as a crisis. Das bedeutet, dass die Überprüfungsprioritäten intelligenter sein müssen. Bedruckte Verpackungen, beschichtete Formate und Strukturen mit mehreren Funktionsschichten sollten vor saubereren, einfacheren Konstruktionen untersucht werden.

Bei der BPA-Ausweitung geht es daher weniger um eine isolierte Substanz als vielmehr darum, den Markt daran zu erinnern, dass die Verpackungskonformität sich auf die gesamte Konstruktion und nicht nur auf das Hauptmaterial beziehen muss.

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